Automatisierung & Prozessoptimierung

KI 2025: Warum Smartpreneure jetzt strategisch denken müssen – und wie du mit Claude, GPT & Co. dein Business zukunftssicher machst

Strategisch statt reaktiv: Wie du KI 2025 als Smartpreneur für echten Business-Impact nutzt

Letzte Aktualisierung:
30.3.2025
Entdecke, wie du als Solopreneur KI 2025 strategisch integrierst – mit Claude 3.7, GPT-4o und modernen Workflows. Nicht nur Zeit sparen, sondern echte Wettbewerbsvorteile schaffen. Praxisnahe Implementierungsstrategien für dein Business.

Es ist Donnerstagmorgen, 7:30 Uhr. Während dein Kaffee brüht, überfliegt dein KI-Assistent bereits die 37 neuen E-Mails in deinem Posteingang, sortiert sie nach Priorität und bereitet für drei davon Antwortentwürfe vor. Gleichzeitig fasst er die wichtigsten Markt-News aus deiner Branche zusammen und schlägt zwei Themen für deinen nächsten Newsletter vor – inklusive passender Subheadlines.

Klingt futuristisch? Für viele Smartpreneure ist genau dieses Szenario bereits Alltag. Sie haben KI 2025 nicht als Expertenthema oder optionalen Zusatz verstanden, sondern als das, was sie geworden ist: ein absolut zentraler Baustein im digitalen Betriebssystem ihres Businesses.

In diesem Artikel zeige ich dir, warum KI im Jahr 2025 kein „Nice-to-have“ mehr ist, sondern strategische Notwendigkeit für Solopreneure und kleine Agenturen. Und noch wichtiger: Wie auch du mit Claude 3.7, GPT-4o und anderen fortschrittlichen KI-Systemen dein Business transformieren kannst, um Zeit zu sparen, Prozesse zu optimieren und neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen.

1. Warum KI 2025 kein „Nice-to-have“ mehr ist, sondern unternehmerische Notwendigkeit

Im April 2023 machte GPT-4 Schlagzeilen. Mai 2024 revolutionierte GPT-4o den Markt mit multimodalen Fähigkeiten und besserer Geschwindigkeit. Mit der Einführung von o1 Ende 2024 und GPT-4.5 Anfang 2025 erleben wir einen dramatischen Leistungssprung in der KI-Entwicklung. Jetzt, im Frühjahr 2025, ist KI keine Sensation mehr, sondern allgegenwärtige Infrastruktur:

  • 72 % aller Unternehmen haben laut McKinsey KI in mindestens einer Geschäftsfunktion integriert
  • Fast alle großen Softwareanbieter haben KI-Funktionen direkt in ihre Produkte eingebaut
  • Kunden erwarten Geschwindigkeit und Personalisierung auf einem Niveau, das ohne KI kaum noch zu erreichen ist

Bei meinen Kunden beobachte ich einen klaren Trend: Wer KI 2025 im Business ignoriert, verliert schrittweise Wettbewerbsfähigkeit. Nicht weil er „uncool“ ist – sondern weil Mitbewerber mit multimodaler KI einfach schneller, personalisierter und kosteneffizienter agieren können.

Bei modernen Webdesign-Prozessen zeigt sich die Effizienz von KI besonders deutlich: Während früher stundenlange Konzeptarbeit nötig war, generieren KI-Systeme heute erste Design-Konzepte in Sekunden. Dies ermöglicht schnellere Iterationen und mehr Zeit für die kreative Feinarbeit.

2. KI als strategischer Partner – nicht nur Contentmaschine

Der größte Fehler, den viele Solopreneure machen: Sie sehen KI 2025 nur als Textgenerator für Social Media oder Blog-Posts. Dabei sind die strategischen Einsatzmöglichkeiten wesentlich vielfältiger und wertvoller.

Claude 3.7 & GPT-4o/GPT-4.5: Deine strategischen KI-Sparringspartner

Moderne KI-Modelle wie Claude 3.7 oder GPT-4o und GPT-4.5 können als echte Sparringspartner fungieren. Diese multimodalen KI-Systeme (die gleichzeitig Text, Bilder und Audio verarbeiten können) formulieren nicht nur Texte um, sondern:

  • Analysieren Märkte und Zielgruppen
  • Bewerten deine Positionierung kritisch
  • Liefern neue Perspektiven für deine Angebote
  • Helfen dir, blinde Flecken zu identifizieren

In Episode 28 des Smartpreneurs' Odyssey Podcasts „KI als Gamechanger“ erklärt Ben Korbach, wie er mit seinem „Business Butler“ einen maßgeschneiderten KI-Assistenten aufgebaut hat, der seinen Schreibstil perfekt kopiert und sogar Kundenanfragen in seinem Namen beantworten kann.

KI in der Produktentwicklung & MVP-Validierung

KI kann dir helfen, neue Ideen nicht nur zu generieren, sondern auch zu validieren:

  • Erstellung von Prototypen und Visualisierungen
  • Simulation von Kundenfeedback zu deinen Ideen
  • Durchspielen verschiedener Marktszenarien
  • Automatisierte SWOT-Analysen für neue Produktideen (SWOT = Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats)

Besonders bei der Entwicklung eines MVP (Minimum Viable Product, minimal funktionsfähiges Produkt) kann KI den Prozess erheblich beschleunigen, indem sie Nutzerfeedback simuliert und Schwachstellen identifiziert, bevor echte Entwicklungsressourcen investiert werden.

Besonders effizient wird KI bei Content-Erstellung: Die Konzeption eines kompletten E-Books – vom Inhaltsverzeichnis über Kapitelstruktur bis hin zu Übungseinheiten – lässt sich mit modernen KI-Systemen in wenigen Tagen statt Wochen realisieren. Die Zeitersparnis kann dann für Qualitätsverbesserungen und Personalisierung genutzt werden.

AutoGPT & Agentic AI im Backend: von Buchhaltung bis Prototyping

Agentic AI – also KI, die selbstständig Aufgaben ausführt und eigenständig Entscheidungen trifft – revolutioniert derzeit das Backend vieler Businesses:

  • Automatische Kategorisierung von Ausgaben in der Buchhaltung
  • Kontinuierliche Marktbeobachtung und Wettbewerbsanalyse
  • Intelligentes CRM, das Kundenbeziehungen aktiv pflegt
  • Echtzeit-Optimierung von Marketing-Kampagnen

Ein Beispiel aus der Praxis: Ein KI-basierter „Analytics Assistent“ kann kontinuierlich Website-Metriken überwachen und nur dann Benachrichtigungen senden, wenn ungewöhnliche Muster auftauchen – etwa ein plötzlicher Traffic-Anstieg oder ein Einbruch bei der Conversion-Rate. Dies spart wertvolle Zeit, die sonst mit der manuellen Überwachung von Dashboards verbracht würde.

Decision Intelligence: KI als Berater, nicht nur als Assistent

Der vielleicht wertvollste Einsatz von KI liegt in ihrer Fähigkeit, Entscheidungen zu unterstützen:

  • Analyse komplexer Daten und Zusammenhänge
  • Aufzeigen von Chancen und Risiken bei Geschäftsentscheidungen
  • Erstellung von Prognosen für verschiedene Szenarien
  • Identifikation von blinden Flecken in deiner Strategie

Im Bereich der Preisstrategieberatung kann KI verschiedene Preismodelle analysieren und deren Auswirkungen auf Umsatz und Gewinn prognostizieren. Solche KI-gestützten Simulationen ermöglichen eine datenbasierte Entscheidungsfindung und heben die strategische Beratung auf ein neues Niveau.

Datenintegration und -transformation mit KI

Die Möglichkeiten von KI gehen weit über Texterstellung hinaus. Ein beeindruckendes Beispiel aus meiner eigenen Praxis zeigt, was heute möglich ist:

Kürzlich stand ich vor der Herausforderung, komplexe Excel-Daten von einem Format in ein völlig anderes zu konvertieren – mit umfangreichen Umformatierungen, Umstrukturierungen und dem Zusammenfassen mehrerer Spalten. Eine Aufgabe, die früher entweder einen erfahrenen Programmierer (15-20 Arbeitsstunden) oder tagelange manuelle Datenübertragung (ca. 3-4 Tage) erfordert hätte.

Mit Claude 3.7 Sonnet als Partner – dem KI-Modell, das Anthropic im Februar 2025 als Teil der Claude 3.7-Familie einführte – gelang es mir, obwohl ich selbst nicht programmieren kann, innerhalb einer einzigen Stunde:

  • Die Strukturen beider Excel-Formate zu analysieren
  • Einen maßgeschneiderten Konvertierungsalgorithmus zu entwickeln
  • Ein funktionierendes Python-Skript zu erstellen, das den Prozess vollständig automatisiert
  • Dieses Skript in mehreren Iterationen zu optimieren und mit Fehlerbehandlung auszustatten

Das Ergebnis war nicht nur eine enorme Zeitersparnis (Faktor 20-30), sondern auch die Erkenntnis, dass KI die traditionelle Grenze zwischen technischen und nicht technischen Rollen fundamental verschiebt. Als Smartpreneur kann ich heute komplexe technische Lösungen umsetzen, die mir noch vor zwei Jahren ohne umfangreiche Programmierexpertise oder externe Dienstleister schlicht nicht zugänglich gewesen wären.

3. Drei Ebenen der KI-Integration im Business

Wenn du KI wirklich nutzen willst, solltest du auf allen drei Ebenen deines Business ansetzen:

Operative Ebene: Zeit sparen durch Automatisierung

Hier setzt du KI ein, um manuelle, wiederkehrende Aufgaben zu vereinfachen:

  • E-Mail-Management und -Kategorisierung
  • Recherche und Informationsbeschaffung
  • Dokumentation und Protokollierung
  • Terminplanung und Erinnerungen
  • Content-Erstellung und -Optimierung

Diese Automatisierungen ersparen dir täglich wertvolle Zeit, die du für strategische Aufgaben nutzen kannst.

Prozessebene: KI als Baustein in automatisierten Workflows

Auf dieser Ebene wird KI Teil deiner Geschäftsprozesse:

  • Automatisches Kunden-Onboarding mit personalisierten Nachrichten
  • Lead-Qualifizierung und Follow-up-Management
  • Intelligente Angebotserstellung mit dynamischer Preisgestaltung
  • Automatisierte Kundensupport-Flows mit KI-gestützter Problemlösung

Die Integration von KI in diese Prozesse macht sie nicht nur schneller, sondern auch skalierbarer und personalisierter.

Strategische Ebene: Innovationsmotor für Geschäftsmodelle

Hier nutzt du KI, um dein gesamtes Geschäftsmodell weiterzuentwickeln:

  • Erkennung neuer Markttrends und -chancen
  • Entwicklung innovativer Produkte und Services
  • Strategische Positionierung und Wettbewerbsanalyse
  • Erschließung neuer Kundensegmente

Ein Beispiel aus Episode 14 „Portfolio-Business“ des Smartpreneurs' Odyssey Podcasts: Stella beschreibt, wie sie mithilfe von KI ein komplettes digitales Produktportfolio aufgebaut hat, das perfekt auf die unterschiedlichen Bedürfnisse ihrer Zielgruppe abgestimmt ist.

4. KI-Stack 2025: Dein digitales Betriebssystem aufbauen

Es geht nicht um Toolhopping, sondern um ein funktionierendes System. Erfolgreiche Smartpreneure integrieren KI in ihr digitales Betriebssystem und orchestrieren ihre Workflows so, dass alles nahtlos zusammenarbeitet.

Dein KI-Stack 2025: Die wichtigsten Tools

Ein typischer KI-Stack für Smartpreneure im Jahr 2025 umfasst:

  • Generative KI: Claude 3.7, GPT-4o/GPT-4.5 oder Gemini für Text, Bild und Audio
  • Automatisierungsplattformen: Zapier, Make oder n8n zur Verbindung aller Tools
  • Wissensmanagement: Notion, Coda oder ClickUp mit KI-Integration
  • Custom-Assistants: Spezialisierte KI-Helfer für deine Branche und Aufgaben
  • KI-Plug-ins: Erweiterungen für deine bestehenden Tools

Im Wesentlichen geht es nicht um die Anzahl der Tools, sondern um deren geschickte Kombination. Weniger ist oft mehr – solange die einzelnen Komponenten gut zusammenarbeiten.

API-first-Denken: Der Schlüssel zum erfolgreichen KI-Stack 2025

Der entscheidende Punkt bei deinem KI-Stack: Die Systeme müssen miteinander kommunizieren können. API-first-Denken (API = Application Programming Interface, Programmierschnittstelle) bedeutet, dass du Tools so auswählst und konfigurierst, dass sie nahtlos Daten austauschen können. Nur so schaffst du echte Automatisierung statt isolierter Insellösungen.

Ein praktisches Beispiel für API-Integration: Wenn eine neue Kundenanfrage eingeht, kann ein KI-System automatisch den Inhalt analysieren, sie dem passenden Angebotssegment zuordnen, eine personalisierte Antwort vorbereiten und gleichzeitig einen entsprechenden Task im Projektmanagement-Tool anlegen – alles ohne manuelles Eingreifen. Solche Automatisierungen sparen nicht nur Zeit, sondern reduzieren auch Fehler durch Medienbrüche.

KI-Rollen im Business definieren

Erfolgreiche Smartpreneure definieren klare Rollen für ihre KI-Assistenten:

  • Der Kreative: Generiert Ideen, Content und Konzepte
  • Der Analyst: Wertet Daten aus und liefert Einblicke
  • Der Admin: Kümmert sich um Organisation und Dokumentation
  • Der Scout: Behält Markttrends und Wettbewerber im Auge

Diese Rollendefinition hilft dir, gezielt den richtigen KI-Assistenten für die richtige Aufgabe einzusetzen.

5. Neue Realität im digitalen Arbeitsplatz: KI überall

Die großen Technologieunternehmen haben KI tief in ihre Produktökosysteme integriert. Das bedeutet: KI ist jetzt genau dort, wo du bereits täglich arbeitest.

Workspace & Copilot: KI in deinen Standard-Tools

Google Workspace und Microsoft 365 haben KI-Funktionen direkt in ihre Anwendungen eingebaut:

  • Microsoft Copilot: Fasst Meetings zusammen, erstellt Präsentationen und E-Mails, analysiert Daten in Excel
  • Google Workspace mit Gemini: Unterstützt in Docs, Sheets, Gmail und Meet mit kontextbezogenen Vorschlägen
  • Automatisierte Notizen: KI protokolliert Meetings und extrahiert Aufgaben und Entscheidungen

Das Besondere: Diese Funktionen sind so nahtlos integriert, dass du sie ohne Umschalten zwischen verschiedenen Tools nutzen kannst.

Immer-on-KI: Unterstützung direkt im Kontext

Die neue Generation von KI-Assistenten arbeitet direkt in deinem Kontext mit API-first-Ansatz:

  • Browser-Erweiterungen: KI analysiert Webseiten und liefert Insights
  • Desktop-Assistenten: Beobachten deinen Workflow und bieten proaktiv Hilfe an
  • Kollaborations-Tools: KI unterstützt bei Teamarbeit in Echtzeit

Die kontinuierliche Prozessoptimierung durch KI lässt sich auch im Workflow-Management beobachten: KI-Assistenten können Arbeitsabläufe analysieren, wiederkehrende Muster identifizieren und automatisch Vorschläge zur Effizienzsteigerung unterbreiten. Dadurch werden Prozesse optimiert, die vorher nicht einmal als ineffizient erkannt wurden.

Konsequenz: Wer jetzt nicht mitzieht, verliert produktiven Vorsprung

Die flächendeckende Integration von KI in Standardtools bedeutet: Der Produktivitätsunterschied zwischen KI-Nutzern und Nicht-Nutzern wächst rapide.

Nach unserer Erfahrung können KI-versierte Solopreneure inzwischen etwa 30-40 % mehr Output bei gleichem Zeiteinsatz erreichen. Das ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil, der sich direkt auf Umsatz und Lebensqualität auswirkt.

6. KI 2025: Ausblick und kommende Entwicklungen

Wir haben erst Ende Q1 – und schon jetzt überschlagen sich die Entwicklungen. Hier sind die wichtigsten Trends und Prognosen für die kommenden Quartale:

Tesla Robotaxi (Austin, Sommer 2025): Autonome Mobilität wird Realität

Die angekündigte Einführung der Tesla Robotaxis ist mehr als ein Transportmittel – sie markiert den Durchbruch für autonome Systeme im Alltag. Für Smartpreneure bedeutet dies:

  • Neue Möglichkeiten für mobile Geschäftsmodelle
  • Sinkende Logistikkosten für physische Produkte
  • Wachsende Akzeptanz für autonome Systeme auch in anderen Bereichen

Agentic AI: Systeme treffen Entscheidungen selbstständig

Die nächste KI-Welle konzentriert sich auf Agentic  AI-Systeme, die selbstständig Entscheidungen treffen und handeln können:

  • KI-Agenten, die komplexe Recherchen durchführen
  • Virtuelle Assistenten, die eigenständig Kundensupport leisten
  • Automatisierte Systeme, die Marketing-Kampagnen optimieren

Diese Entwicklung bedeutet für dich: Noch mehr Möglichkeiten zur Delegation und Automatisierung, aber auch höhere Anforderungen an die strategische Steuerung.

Arbeitswelt 2.0: Neue Rollen und Anforderungen

Die Arbeitswelt verändert sich fundamental:

  • Routine-Tätigkeiten werden zunehmend automatisiert
  • Neue Rollen entstehen an der Schnittstelle zwischen Mensch und KI
  • Die Fähigkeit, mit KI-Systemen zu arbeiten, wird zur Grundkompetenz

Laut McKinsey haben bereits 72 % der Unternehmen KI in mindestens eine Geschäftsfunktion integriert – Tendenz stark steigend.

Regulierung: EU-AI-Act und globale KI-Ethik-Standards

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für KI werden zunehmend konkreter:

  • Der EU-AI-Act tritt schrittweise in Kraft
  • Globale Standards für KI-Ethik entwickeln sich
  • Datenschutzbestimmungen werden an KI-Realitäten angepasst

Für dich als Smartpreneur bedeutet das: Die Notwendigkeit, bei KI-Projekten Rechtskonformität und ethische Grundsätze zu beachten.

KI im Alltag: Omnipräsenz intelligenter Systeme

KI wird zunehmend unsichtbar und allgegenwärtig:

  • In Autos, Haushaltsgeräten und Smarthomes
  • In Service-Strukturen wie Banken, Versicherungen und Behörden
  • In der Gesundheitsversorgung und Bildung

Diese Omnipräsenz verändert die Erwartung deiner Kunden: Sie werden KI-gestützte Interaktionen als Standard betrachten.

Plattformisierung: KI wird Bestandteil jeder App und Software

KI wird nicht mehr als separate Technologie wahrgenommen, sondern als integraler Bestandteil aller digitalen Produkte:

  • Jede App und jede Software wird KI-Funktionen bieten
  • Die Unterscheidung zwischen „KI-Tools“ und „normalen Tools“ verschwimmt
  • Der Wettbewerb verlagert sich auf die Qualität und Relevanz der KI-Integration

Für dich heißt das: Der Fokus sollte nicht auf „KI nutzen“, sondern auf „die beste KI für meine spezifischen Anforderungen nutzen“ liegen.

7. Kritischer Blick: Zwischen Hype und Verantwortung

Bei aller Faszination für die Möglichkeiten von KI ist ein kritischer Blick unverzichtbar. Als Smartpreneur solltest du folgende Aspekte bedenken:

Abhängigkeit von Closed-Source-Anbietern & Plattformlogik

Die meisten leistungsstarken KI-Modelle werden von wenigen großen Tech-Unternehmen kontrolliert:

  • OpenAI (GPT-4o, GPT-4.5, o1), Anthropic (Claude 3.7), Google (Gemini) dominieren den Markt
  • Abhängigkeit von deren Preispolitik und Nutzungsbedingungen
  • Potenzielle Einschränkungen bei eigenen Anforderungen

Gegenstrategie: Diversifiziere deine KI-Nutzung und halte Ausschau nach Open-Source-Alternativen wie Mistral oder Llama.

Datenhoheit & Datenschutz: Wer trainiert mit deinen Daten?

Ein oft übersehener Aspekt ist die Frage, was mit deinen Daten geschieht:

  • Viele KI-Anbieter nutzen Nutzereingaben zur Verbesserung ihrer Modelle
  • Vertrauliche Geschäftsinformationen könnten so in die Trainingssets gelangen
  • DSGVO und andere Regulierungen setzen klare Grenzen

Lösung: Informiere dich über die Datenschutzrichtlinien der von dir genutzten KI-Dienste und nutze bei sensiblen Daten lokale KI-Lösungen oder Dienste mit No-Training-Garantie.

Kosten/Nutzen: Lohnt sich die Integration wirtschaftlich?

Nicht jede KI-Integration bringt automatisch einen ROI:

  • Implementierungskosten (Zeit, Geld, Lernkurve)
  • Laufende Kosten für API-Nutzung und Wartung
  • Versteckte Kosten durch notwendige Anpassungen

Ein strukturierter Business-Case hilft dir, zu entscheiden, wo KI wirklich Mehrwert bringt und wo traditionelle Lösungen effizienter sind. Dabei solltest du stets den ROI (Return on Investment, Kapitalrendite) im Blick behalten.

Mensch & KI statt Mensch vs. KI

Die produktivste Perspektive betrachtet KI als Ergänzung, nicht als Ersatz:

  • KI übernimmt Routineaufgaben, Menschen konzentrieren sich auf Kreativität und Strategie
  • Hybride Intelligenz nutzt die Stärken beider Seiten
  • Ethische und soziale Verantwortung bleibt beim Menschen

Ich selbst setze KI täglich ein, aber die wichtigsten strategischen Entscheidungen treffe ich bewusst aus menschlicher Perspektive – mit KI als Sparringspartner, nicht als Orakel.

8. Praxis: Wie du jetzt deinen KI 2025-Vorsprung aufbaust

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für smarte Strategien. Die folgenden Schritte kannst du sofort umsetzen, um die Vorteile multimodaler KI für dein Business zu nutzen:

Quick Audit: Identifiziere Automatisierungspotenziale

Nimm dir 30 Minuten Zeit und erstelle zwei Listen:

  1. Zeitfresser: Welche Aufgaben kosten dir regelmäßig viel Zeit?
  2. Wertschöpfung: Welche Tätigkeiten bringen dir tatsächlich Umsatz und Erfüllung?

Alles, was auf Liste 1, aber nicht auf Liste 2 steht, ist ein Kandidat für KI-Automatisierung.

Low-risk Pilot: Starte mit einem überschaubaren Projekt

Wähle einen Bereich, in dem du KI ohne großes Risiko einsetzen kannst:

  • E-Mail-Management und -Kategorisierung
  • Recherche für Content-Erstellung
  • Erstellung von Angeboten oder Standarddokumenten
  • Analyse von Kundenfeedback oder Markttrends

Beginne mit einem klar definierten Pilotprojekt, um Erfahrungen zu sammeln und erste Erfolge zu erzielen.

Ressourcen & Tools für den Einstieg

Diese Ressourcen helfen dir beim Start:

Mein Tipp: Reserviere dir wöchentlich 1-2 Stunden als „KI-Experimentierzeit“. So bleibst du am Ball, ohne deine laufenden Projekte zu vernachlässigen.

9. Fazit: KI 2025 strategisch nutzen für langfristigen Erfolg

KI verändert die Spielregeln – für alle. Aber als Smartpreneur kannst du diese Veränderung aktiv mitgestalten, statt nur darauf zu reagieren. Wer KI 2025 nicht nur nutzt, sondern durchdenkt und systematisiert, baut den Grundstein für mehr Freiheit, Fokus und unternehmerischen Hebel.

Die wichtigsten Erkenntnisse:

  1. KI 2025 ist keine Option mehr, sondern unternehmerische Notwendigkeit
  2. Der Fokus sollte auf strategischer KI-Integration liegen, nicht nur punktueller Nutzung
  3. Ein durchdachtes KI-Stack 2025 mit API-first-Ansatz steigert deine Produktivität um 30-40 %
  4. Beginne mit kleinen, risikoarmen Projekten und implementiere multimodale KI sukzessive
  5. Behalte die ethischen und datenschutzrechtlichen Aspekte im Blick

Lass uns gemeinsam die Zukunft gestalten – mit KI als strategischem Partner, nicht als Bedrohung oder bloßem Hilfsmittel.

Bleib auf dem Laufenden

Bleib neugierig, bleib smart und mach dein Ding!

P.S.: Wie nutzt du bereits GPT-4o, Claude 3.7 oder andere KI-Tools in deinem Business? Teile deine Erfahrungen und schreib mir direkt eine Nachricht. Ich bin gespannt auf deinen Input!